1986 – 1993

Die Auftritte beschränkten sich nicht nur auf Ausmärsche bei Feuerwehrfesten. Festivitäten jeglicher Art im Umland, in der Stadt Hannover und außerhalb von Niedersachsen standen im Terminplan. Der Ausmarsch beim größten Schützenfest der Welt, bildet jedes Jahr einen der Höhepunkte. Für den Schützenverein Celler-Str.-Distrikte Hannover bläst der Musikzug seit 1972.

1976 – 1985

Von nun an gab die Kapelle, mittlerweile zum Blasorchester umbenannt, regelmäßig Konzerte, um sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Die Kapelle wuchs zum Ende der 80er Jahre auf stattliche 32 Musiker. Wesentlich dazu beigetragen haben die Obmänner, die der Kapelle vorstanden. Nach Heinz Otto standen Horst Wissel und Heinz Lampe dem Orchester vor.

1956 – 1975

Am Himmelfahrtstag im Jahr 1958 zog die Kapelle das erste mal in den Zuschlag (ein Waldstück Richtung Lüdersen) und machte Musik. Bei selbst geschmierten Mettwurstknifften und ’ner Pulle Bier hatte man Spaß. Dieses Ereignis gehört noch heute zur Tradition des Musikzugs – doch mit nur einer Kiste Bier kommen die Mitglieder längst nicht mehr aus. Ein Gummiwagen mit kühlen Getränken und rund 800 Bratwürsten ziehen die Bläser heutzutage in die Südspitze des Ohlendorfer Holzes und begeistern hunderte von Menschen aus dem nahen Umland, die sich diese Musik anhören.

Die Zeiten änderten sich und die Dirigenten ebenfalls. Ein Phänomen unter ihnen war Herr Mauer, ein Bassist vom NDR. Er dirigierte in der einen Hand eine Zigarette und in der anderen ein Glas Bier.

1909 – 1955

Gruppenfoto der MusikzugesDiese Idee wurde fein säuberlich auf einem Papier festgehalten. Selbstverständlich wird das musizieren nicht mit in die Wiege gelegt und so mußte ein Meister her, der die Kenntnis um die kleinen schwarzen Zeichen lehrte. Ein W. Bunsendahl aus Lüdersen wurde gefunden, der die Noten und Partituren selbst mit Skriptol schrieb. Da das lesen der Noten nicht einfach war, behalf man sich in den ersten Jahren mit einigen Tricks. Zum Beispiel wurden die Griffe, wie die Ventile zu bedienen waren unter die Notenlinien geschrieben.
Ja so blies man sich durch die Jahre und wechselte auch die Dirigenten. Es folgten Fr. Stille und ab 1939 Fr. Wetzler aus Hannover. Die Kapelle existierte bis zu Anfang des Krieges und verschönerte eine jede Veranstaltung der Feuerwehr, nicht nur im eigenen Ort.
Der Krieg ging auch an der Kapelle nicht spurlos vorbei. Einige Kameraden fielen oder blieben vermißt.

Monatsdienst vom 07.01.2009

Hierzu haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt und abwechselnd zwei Notfälle durchgespielt.

Erste Hilfe RUDBei dem ersten Notfall handelte es sich um eine schwere Verbrennung bei einem Grillunfall. Das „Opfer“ hat sich beim Anzünden des Grills schwere Verbrennungen am rechten Arm zuezogen. Nun galt es die Verletzung am Arm zu versorgen und das „Opfer“ zu beruhigen.

Bei dem zweiten Notfall wurde eine sehr undurchsichtige Situation auf einer Betriebsfeier dargestellt. Eine Person hatte Verletzungen am Kopf und kalten Schweiß auf der Stirn. Alles sah danach aus als ob er sich im alkoholisiertem Zustand bei einem Kopfstoß an der Tür verletzt hätte. Im laufe der Vorsorgung verschlechterte sich der Zustand. Es stellte sich heraus, dass die Person Zuckerkrank war und es sich um eine Unterzuckerung handelte.

Zum Schluß gab es noch ein drittes Szenario. Hierzu wurden die beiden kleinen Gruppen zu einer Gruppe zusammen geführt. Nun galt es ein kleines Geschwisterpaar, nach einem Einbruch in einen zugefrorenen Teich zu retten. Während sich drei Kameraden um die Rettung der Kindern kümmerten, versuchten die restlichen Kameraden die sehr aufgeregten Eltern zu beruhigen. Diese Aufgabe erwies sich fast schwieriger als die Rettung und Betreuung der Kinder. 

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Portrait Freek Mestrini

Freek MestriniAm 12. September 1946 wird Freek Mestini im holländischen Heerlen als Sohn eines Bergmanns geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren erhält er im örtlichen Musikverein den ersten Unterricht am Flügelhorn. Mit zwölf Jahren nimmt Freek Mestrini Trompetenunterricht an der städtischen Musikschule und wirkt in der Folgezeit als Trompeter bei einem Bergwerksorchester mit, wo er erste Orchestererfahrungen sammeln kann.

Angesichts seines in jungen Jahren beträchtlichen Könnens wird der 17-jährige zum Probespiel beim Königlichen Holländischen Marineorchester eingeladen und besteht mit Erfolg. Während seiner Zeit bei diesem Orchester, das unter der Leitung von Henk van Lijnschooten steht, studiert er an den Konservatorien Den Haag/ Holland und Antwerpen/ Belgien in den Hauptfächern Trompete und Musiktheorie. Ein Jahr bevor er sein Studium mit dem Staatsexamen abschließt, wird Freek Mestini mit 22 Jahren Solotrompeter im Königlich Holländischen Marineorchester und im Opernorchester Rotterdam.

Im Jahre 1973 führte ihn der musikalische Weg nach Bayern, wo er bei dem international berühmten Orchester Ernst Mosch und seine Original Egerländer Musikanten 1. Flügelhornist wird.
In den folgenden zwanzig Jahren kann er mit dem Orchester große Erfolge feiern.
Außerhalb seiner Dirigententätigkeit engagiert sich Freek Mestrini als Dozent für Trompete und Flügelhorn. Seine Fortbildungsveranstaltungen sind schon sehr lange als sehr wertvoll bekannt und finden daher stets großen Anklang. Der letzte große Bereich, in dem Freek Mestrini seine wohl größte Bekanntheit erwirbt, ist das Komponieren. Seine Werke sind in Holland, Belgien, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Österreich und Südtirol fester Bestandteil vieler Konzerte. Inzwischen umfasst Freek Mestrinis Werk ca. 500 Kompositionen und Arrangements.

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Konzert mit Freek Mestrini

Es ist uns gelungen diesen gefragten und versiertesten Dozenten für das Konzert zu verpflichten.

Freek MestriniIm Rahmen eines Workshops wird Herr Mestrini das Orchester auf das Konzert vorbereiten. Durch seine 21-jährige Tätigkeit als stellv. Orchesterleiter bei Ernst Mosch und seinen „Original Egerländer Musikanten“, sowie als Leiter des Mosch-Musikverlages ist Herr Mestrini die erste Wahl, wenn es um bömisch-mährische Blasmusik geht.  Besonders geschätzt werden auch seine didaktischen Fähigkeiten. Freuen sie sich auf einen musikalischen Leckerbissen der Extraklasse.
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Übungsdienst vom 17.11.2008

  • Durchführung R. Brinkmann
  • Thema FwDV 3

Es wurde an einer offenen Wasserstelle in die neue Tragkraftspritze ( TS 10/1000 ) eingewiesen.
Dabei wurde nach der Feuerwehrdienstvorschrift 3 ( FwDV 3 ) gearbeitet.

Monatsdienst vom 05.11.2008

  • Durchführung   Uwe Ernst – Jörg Brinkmann
  • Thema              Einsatzübung

Die Übung wurde in dem neuen Anbau vom Feuerwehrhaus durchgeführt. Mit einer Nebelmaschine wurde die Halle verqualmt. Personenrettung, Brandbekämpfung und Wasserförderung wurden geübt.

Übungsdienst vom 20.10.2008

  • Durchführung     J. Brinkmann
  • Thema                Neue TS

Die Einweisung für die Neue, tragbare, Feuerlöschkreiselpumpe ging in die nächste Runde. 
Mit den neuen Schlauchtragekörben machte man sich vertraut.